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Monteurzimmer Mülheim — zur Startseite Monteurzimmer Mülheim Betten für Monteure an der Ruhr EINZEL, DOPPEL, DREIBETT abschließbare Zimmer, getrennte Betten
Flur mit Garderobe und Blick in ein Zimmer
Betten für Monteure an der Ruhr

Meldeschein für Monteure in Mülheim an der Ruhr

Seit dem 01.01.2025 unterschreiben den Meldeschein nur noch ausländische Gäste. Ab sechs Monaten Aufenthalt kommt die Anmeldung bei der Meldebehörde dazu.

oder per E-Mail: info@monteurzimmer-muelheim-ruhr.de

Sonntagabend, kurz nach 22 Uhr, hält ein Transporter mit polnischem Kennzeichen an der Eppinghofer Straße. Vier Elektriker steigen aus, am Montag beginnt der Einsatz. Der Zugangscode ist da, die Wohnung ist gereinigt, die Betten sind bezogen.

Eine Frage bleibt: Wer von den vieren muss etwas unterschreiben? Die Antwort hat sich vor knapp zwei Jahren geändert, und viele Merkblätter im Netz geben noch den alten Stand wieder.

Seit Anfang 2025 unterschreiben nur noch ausländische Gäste

Das Vierte Bürokratieentlastungsgesetz hat die Meldepflicht in Beherbergungsstätten zum 1. Januar 2025 umgebaut. § 29 Absatz 2 des Bundesmeldegesetzes verpflichtet seitdem nur noch beherbergte ausländische Personen, am Tag der Ankunft einen besonderen Meldeschein handschriftlich zu unterschreiben. Wer die deutsche Staatsangehörigkeit hat, unterschreibt im Haus nichts mehr.

Für ausländische Gäste bleibt es bei der alten Pflicht, weil sie auf bindendem europäischem Recht beruht. In einer gemischten Kolonne unterschreibt deshalb ein Teil der Mannschaft und der andere nicht. Wer das nicht kennt, hält es für eine Nachlässigkeit des Vermieters. Es ist der geltende Gesetzesstand.

Was auf dem Meldeschein steht und was nicht

§ 30 Absatz 2 BMG führt die zulässigen Daten vollzählig auf. Mehr darf nicht erhoben werden, es sei denn, das Landesrecht lässt für Fremdenverkehrs- oder Kurbeiträge weitere Angaben zu.

  • Datum der Ankunft und der voraussichtlichen Abreise
  • Familienname und Vornamen
  • Geburtsdatum und Staatsangehörigkeiten
  • Anschrift
  • Zahl der ausländischen Mitreisenden und ihre Staatsangehörigkeit
  • Seriennummer des anerkannten und gültigen Passes oder Passersatzpapiers

Der Arbeitgeber taucht darauf nicht auf, die Baustelle auch nicht. Wer nach mehr gefragt wird, darf nachfragen, worauf sich die Abfrage stützt.

Der Pass gehört beim Einzug auf den Tisch

Nach § 29 Absatz 3 BMG weisen sich namentlich aufgeführte ausländische Gäste bei der Anmeldung mit einem anerkannten und gültigen Pass oder Passersatz aus. Der Betreiber vergleicht die Angaben im Meldeschein mit dem Dokument. Weichen sie voneinander ab, wird das auf dem Schein vermerkt. Ohne gültiges Dokument wird eben dieser Befund auf dem Schein notiert.

Das Dokument bleibt beim Gast. Eine Kopie des Passes sieht das Gesetz nicht vor, und für die Erfüllung der Meldepflicht braucht es sie nicht.

Reisegruppen: wann der Reiseleiter allein unterschreibt

Bei Reisegesellschaften von mehr als zehn Personen betrifft die Unterschriftspflicht nur den Reiseleiter. Auf den Schein gehören dann die Zahl der ausländischen Mitreisenden und deren Staatsangehörigkeit. Ehegatten, Lebenspartner und minderjährige Kinder aus dem Ausland zählen ohnehin nur mit der Zahl.

Für eine Kolonne unterhalb dieser Grenze bleibt es bei der einzelnen Unterschrift. Wie sich mehrere Zimmer für ein Team in Mülheim zusammenstellen lassen, steht auf der Seite zur Gruppenunterkunft.

Ein Jahr aufbewahren, dann vernichten

Die ausgefüllten Meldescheine sind vom Tag der Abreise an ein Jahr aufzubewahren. Danach bleiben drei Monate, um sie zu vernichten. Beides steht in § 30 Absatz 4 BMG und gilt für elektronisch erhobene Daten genauso.

Solange die Scheine liegen, sind sie den nach Landesrecht und nach § 34 BMG bestimmten Behörden auf Verlangen zur Einsicht vorzulegen. Elektronisch erhobene Daten müssen maschinenlesbar bereitgestellt werden. Seit 2025 erlaubt § 29 Absatz 5 BMG die elektronische Erfüllung, allerdings nur mit Zustimmung des Gastes und über eines der drei im Gesetz genannten Verfahren.

Ab wann aus der Übernachtung eine Wohnung wird

Das ist die Frage, die bei langen Einsätzen wirklich zählt. Melderechtlich entscheidet die Dauer, nicht die Zimmerart.

Lage Was zu tun ist
Gast mit Wohnung im Inland, bis sechs Monate keine An- oder Abmeldung nötig
Gast mit Wohnung im Inland, länger als sechs Monate Anmeldung innerhalb von zwei Wochen
Gast ohne Wohnung im Inland, über drei Monate Anmeldung innerhalb von zwei Wochen
ausländischer Gast, Tag der Ankunft Meldeschein unterschreiben, Pass vorlegen

Die Rechtsgrundlagen dazu: § 29 Absatz 1 BMG für die Beherbergungsstätte, § 27 Absatz 2 BMG für die Ausnahme bei kurzen Aufenthalten und § 17 Absatz 1 des Bundesmeldegesetzes für die Zweiwochenfrist. Wer aus dem Ausland kommt und im Inland nicht gemeldet ist, erreicht die Schwelle bereits nach drei Monaten.

Für die Praxis heißt das: Ein Einsatz von acht Wochen bleibt eine Übernachtung. Ein Projekt über den Winter kann in eine Anmeldung münden. Wer von vornherein länger plant, liest besser die Seite Wohnen auf Zeit.

Was die Meldebehörde von Ihnen will und was von uns

Die Anmeldung erfolgt bei der Meldebehörde der Stadt Mülheim an der Ruhr, und zwar durch die meldepflichtige Person selbst. § 19 BMG verlangt zusätzlich die Mitwirkung des Wohnungsgebers: Er bestätigt den Einzug innerhalb derselben Zweiwochenfrist, mit Name und Anschrift, Einzugsdatum, Anschrift der Wohnung und den Namen der meldepflichtigen Personen.

Ob wir für Ihren Fall eine solche Bestätigung ausstellen, klären wir vor der Buchung. Eines gibt es bei uns nicht: eine Anschrift allein für eine Anmeldung, ohne dass tatsächlich jemand einzieht. § 19 Absatz 6 BMG verbietet das ausdrücklich.

Wie das bei uns in Mülheim abläuft

Die neun Häuser liegen in der Stadtmitte, in Eppinghofen, in Menden-Holthausen und in Saarn. Der Check-in läuft eigenständig und rund um die Uhr, was nach einer Spätschicht um 22 Uhr zählt. Wir halten die Meldescheine bereit, wie es § 30 Absatz 1 BMG verlangt, und sagen Ihnen mit dem Angebot, wie das im gebuchten Haus abläuft.

Sagen Sie uns Zeitraum, Personenzahl und Staatsangehörigkeiten möglichst gleich bei der Anfrage. Das geht über das Anfrageformular, telefonisch unter 0231 9894 3734 oder per Mail an info@monteurzimmer-muelheim-ruhr.de. Wir sind Mo–Fr 8–18 Uhr erreichbar und antworten am selben Werktag.

Danach bekommen Sie ein Angebot mit Zimmerart und Preis je Nacht, etwa 23,54 € im Einzelzimmer oder 41,73 € im Mehrbettzimmer für drei Personen. Welche Zimmer in Ihrem Zeitraum frei sind, erfahren Sie mit demselben Angebot. Was in eine gute Anfrage gehört, steht in der Buchungs-Checkliste.

Was wir nicht für Sie erledigen

Wir melden niemanden bei der Meldebehörde an und übernehmen keine melderechtliche Pflicht Ihrer Mitarbeiter. Der Meldeschein im Haus und die Anmeldung beim Amt sind zwei verschiedene Dinge, und das zweite bleibt bei der meldepflichtigen Person.

Diese Seite gibt den Gesetzesstand wieder und ist keine Rechtsberatung. Bei einem schwierigen Fall, etwa bei einer Entsendung über mehrere Monate, fragen Sie eine Anwältin oder direkt bei der Meldebehörde nach. Was Ihre Firma zur Unterkunft schuldet, steht bei den Arbeitgeber-Pflichten, die steuerliche Seite bei den Übernachtungskosten.

Einzelzimmer mit Bett, Schreibtisch und Fenster unter der Dachschräge

Häufige Fragen

Muss ein Monteur in Mülheim einen Meldeschein ausfüllen?

Das hängt an der Staatsangehörigkeit. § 29 Absatz 2 BMG verpflichtet nur beherbergte ausländische Personen, am Tag der Ankunft einen Meldeschein handschriftlich zu unterschreiben. Für Gäste mit deutscher Staatsangehörigkeit ist die Meldescheinpflicht seit Anfang 2025 entfallen. Für ein Team aus Polen im Mehrbettzimmer zu 41,73 € je Nacht gilt die Pflicht also weiter.

Warum ist die Meldescheinpflicht für deutsche Gäste entfallen?

Das Vierte Bürokratieentlastungsgesetz hat die §§ 29 und 30 BMG zum 1. Januar 2025 geändert. Für ausländische Gäste bleibt die Pflicht bestehen, weil sie auf bindendem europäischem Recht beruht. In gemischten Kolonnen unterschreibt deshalb nur ein Teil der Mannschaft. Das ist kein Versehen im Haus, sondern der geltende Gesetzesstand.

Welche Daten stehen auf dem Meldeschein?

§ 30 Absatz 2 BMG führt acht Angaben und keine weiteren auf. Dazu zählen Datum der Ankunft und der voraussichtlichen Abreise, Familienname, Vornamen, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeiten und Anschrift. Hinzu kommen die Zahl der ausländischen Mitreisenden mit ihrer Staatsangehörigkeit sowie die Seriennummer des Passes. Mehr darf nicht erhoben werden, außer das Landesrecht lässt Angaben für Kurbeiträge zu.

Muss ein Gast aus Polen seinen Pass vorlegen?

Ja. Nach § 29 Absatz 3 BMG weisen sich namentlich aufgeführte ausländische Gäste mit einem anerkannten und gültigen Pass oder Passersatz aus. Die Angaben im Meldeschein sind mit dem Dokument zu vergleichen, Abweichungen werden auf dem Schein vermerkt. Legt jemand kein gültiges Papier vor, hält der Betreiber auch diesen Umstand fest. Der Ausweis bleibt beim Gast, kopiert wird er nicht.

Wer unterschreibt bei einer größeren Reisegruppe?

Bei Reisegesellschaften von mehr als zehn Personen betrifft die Pflicht nach § 29 Absatz 2 BMG nur den Reiseleiter. Anzugeben hat er, wie viele ausländische Mitreisende dabei sind und woher sie kommen. Mitreisende ausländische Ehegatten, Lebenspartner und minderjährige Kinder werden ohnehin nur der Zahl nach erfasst. Für neun Leute in drei Mehrbettzimmern über zehn Nächte zu 1.251,90 € gilt diese Erleichterung noch nicht.

Wie lange wird ein Meldeschein aufbewahrt?

§ 30 Absatz 4 BMG setzt ein Jahr an, gerechnet vom Tag der Abreise. Nach Ablauf dieser Frist ist der Schein innerhalb von drei Monaten zu vernichten. Solange er liegt, ist er den dafür zuständigen Behörden auf Verlangen zur Einsicht vorzulegen. Dieselben Fristen gelten für elektronisch erhobene Daten.

Geht der Meldeschein auch ohne Papier?

§ 29 Absatz 5 BMG lässt seit 2025 eine elektronische Erfüllung zu, allerdings nur mit Zustimmung des Gastes. Zulässig sind eine Kartenzahlung mit starker Kundenauthentifizierung, der elektronische Identitätsnachweis oder das Auslesen von eID-Karte oder Aufenthaltstitel vor Ort. Der Gast bestätigt die Daten am Tag der Ankunft. Welches Verfahren im einzelnen Haus läuft, sagen wir Ihnen mit dem Angebot.

Ab wann muss sich ein Monteur beim Einwohnermeldeamt anmelden?

Wer in einer Beherbergungsstätte länger als sechs Monate aufgenommen wird, unterliegt nach § 29 Absatz 1 BMG der Meldepflicht. Die Anmeldung erfolgt dann nach § 17 Absatz 1 BMG innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde. Bis dahin bleibt der Aufenthalt melderechtlich eine Übernachtung. Bei 30 Nächten im Einzelzimmer zu 706,20 € stellt sich die Frage nicht.

Was gilt für Monteure, die sonst im Ausland wohnen?

Für sie greift eine kürzere Frist. Wer nicht für eine Wohnung im Inland gemeldet ist, hat sich nach § 29 Absatz 1 Satz 2 BMG innerhalb von zwei Wochen anzumelden, sobald der Aufenthalt drei Monate überschreitet. § 27 Absatz 2 Satz 3 BMG bestätigt diese Dreimonatsgrenze. Ein Einsatz von acht Wochen in Eppinghofen bleibt davon unberührt.

Stellen Sie eine Wohnungsgeberbestätigung aus?

Das klären wir vor der Buchung, weil es vom Haus und von der Aufenthaltsdauer abhängt. § 19 BMG verlangt die Bestätigung des Einzugs innerhalb der Zweiwochenfrist des § 17 Absatz 1 BMG. Eine Anschrift allein für eine Anmeldung gibt es bei uns nicht, das verbietet § 19 Absatz 6 BMG ausdrücklich. Melden muss sich der Monteur in jedem Fall selbst, auch beim Doppelzimmer für 34,24 € je Nacht.

Wohnküche mit Herd, Waschmaschine und Esstisch für vier Personen
Unverbindlich, Antwort am selben Werktag

Zimmer in Mülheim an der Ruhr anfragen

Nennen Sie Zeitraum, Personenzahl und die Baustelle. Sie hören von uns, welche Zimmer frei sind und was die Nacht kostet — Rückmeldung am selben Werktag.

0231 9894 3734

Mo–Fr 8–18 Uhr

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Telefon oder E-Mail — eines von beiden genügt, damit wir uns bei Ihnen melden können.

Mit dem Absenden willigen Sie ein, dass wir Ihre Angaben zur Bearbeitung der Anfrage verwenden. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.